Out-Land

Eine Gerechtigkeitsfarce

Inhalt

Was ist gerecht? Diese simple Frage ist so alt wie die ersten ethischen Überlegungen selbst.

Und dennoch scheint sie jedes Mal aufs Neue gestellt werden zu müssen.

Eine einfache Frage ohne einfache Antworten.

 

Im Stück „Outland“ wird das Schicksal eines Serben in den Räumen des Bundesamts für Fremdenwesen verhandelt.

Und weil es sich nicht gehört, von Schicksal zu reden, ohne eine höhere Instanz zu involvieren,

tritt auch gleich die Göttin Justitia auf, um die Situation zu klären.

Doch weit gefehlt, Gottes Wort tut sich nicht kund.

Teils, weil die Menschen nicht hören können und wollen,

teils weil die Götter ungerührt bleiben vom Schicksal der Menschen.

Das Leben des Einzelnen ist dem Gott gleich-gültig:

Es gilt ihm ein Gleiches, ob es besteht oder vergeht.

 

Die Konflikte der Menschen werden und müssen allesamt an der Realität scheitern.

Denn Realität urteilt nicht. Der Mensch kann davon jedoch nicht lassen.

 

Seit alters her besteht der Widerspruch zwischen dem Einzelschicksal und dem,

was aus dem Einzelschicksal wird, wenn es sich im Gefüge eines Kollektivs befindet.

Eine tragische Situation, die in diesem Leben kaum auf Lösung hoffen darf.

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